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Ältere Menschen und Mobilität

Training für ÖPNV Passagiere in Salzburg

Das Altern der Gesellschaft ist eine der größten Herausforderungen, denen sich Europa in Zukunft stellen muss. Obwohl dies in der Öffentlichkeit bisher kaum beachtet wird, wird der demographische Wandel auch wesentliche Auswirkungen auf die städtische Mobilität haben: Eine vom Auto bewegte und geprägte Generation geht langsam in den Ruhestand. Daher ist es eine große Herausforderung, diese aktiven älteren Menschen vom eigenen Auto weg hin zu einer nachhaltigeren und energieeffizienteren Mobilität zu bewegen. Dazu gehören zu Fuß gehen, Fahrrad fahren und ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr)– aber auch innovative Modelle wie Carsharing und öffentliche Fahrradleihsysteme.

AENEAS verfolgt das Leitbild des "multimodalen älteren Reisenden", der alle Verkehrsarten gemäß seiner Bedürfnisse nutzt. Dadurch ergibt sich für die älteren Menschen viel mehr Autonomie und Flexibilität, als wenn sie sich nur auf das eigene Fahrzeug beschränken. Autofahren kann für ältere Menschen schwierig oder gar unmöglich werden, darum müssen sie in der Lage sein, attraktive Alternativen zu finden und zu nutzen. AENEAS versteht sich als Projekt, das älteren Menschen einerseits nachhaltige Mobilität ermöglicht, indem Barrieren beseitigt werden, sie andererseits aber auch ermutigt, Alternativen zum Auto tatsächlich zu nutzen. Damit sprechen wir alle älteren Menschen an – egal ob sie 50 oder 100 Jahre alt sind.

Denn auf nachhaltigere Fortbewegung umzusteigen bedeutet nicht nur weniger Verkehrsbelastung, sicherere Straßen und bessere Luftqualität, sondern auch persönliche Autonomie und körperliches Wohlbefinden – zu Fuß gehen und Fahrrad fahren sind gesünder als das Herumsitzen im Stau. Um dies zu erreichen, muss die städtische Mobilität jedoch den Bedürfnissen älterer Menschen stärker gerecht werden. Dies betrifft:

  • Finanzielle Aspekte;

  • Medizinische Aspekte;

  • Gesellschaftliche Aspekte (z.B. das Zusammenleben der Generationen, Bewusstseinsbildung bei jüngeren Generationen bezüglich der Einschränkungen und Bedürfnisse der Älteren); und

  • Fragen der Sicherheit.

Nicht zuletzt müssen Seniorinnen und Senioren davon überzeugt und dazu motiviert werden, Alternativen zum privaten Pkw tatsächlich zu nutzen. Das dient letztlich auch ihrer Gesundheit und spart ihnen sogar Geld.

Mehr Informationen zu allen Fragen rund um die Mobilität von Senioren findet sich auf den Internetseiten folgender Partner von AENEAS:

Die alleinige Verantwortung für den Inhalt dieser Publikation liegt bei den AutorInnen. Sie gibt nicht unbedingt die Meinung der Europäischen Gemeinschaften wieder. Die Europäische Kommission übernimmt keine Verantwortung für jegliche Verwendung der darin enthaltenen Informationen.